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Fynbos – der

Was ist Fynbos und welchen Geschmack hat er?

Fynbos – der "feine Busch".

Die Besucher, die hauptsächlich in den Sommermonaten Dezember bis April nach Südafrika kommen, werden den Fynbos als trockenes, staubiges Gestrüpp in Erinnerung behalten. Doch mit dem einsetzenden Regen, der von Juni bis Oktober fällt, explodiert die Vegetation förmlich über Nacht. Die Flora steht dann in voller Blüte, abertausende Blütenin allen Farbschattierungen überziehen in dieser Zeit das Western Cape.

Was ist Fynbos?

Südafrika, genauer gesagt das Western Cape, ist eines von nur sechs „Floral Kingdom”,weltweit. Das Cape Floral Kingdom ist das kleinste, aber artenreichste botanische Königreich der Erde, es wurde 2004 von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt. Einige seiner Bewohner gehören vermutlich zu den ältesten Pflanzengattungen der Welt.

Fynbos, das sind krautige Pflanzen, von denen viele Arten in der Region des Cap von Südafrika endemisch sind, das heißt, sie kommen nirgendwo sonst auf der Welt vor. Ihren Namen verdanken sie dem Niederländischen, wo „fijnbosch“ etwa so viel bedeutet wie fein-verästelter Busch. Und feingliedrig sind die meisten Arten auch.

Von Kräutern über Gräser bis hin zu den auffälligen Silberbaumgewächsen (Protea), mit ihren handtellergroßen Blüten, die von Vögeln bestäubt werden, weist der Fynbos eine einmalige Artenvielfalt auf. Ihnen allen ist eine bemerkenswerte Ausdauerkraft zu eigen. Dank ihrer harten, ledrigen Blättern überstehen sie auch Monate mit nur wenig Niederschlag und überdauern auf den nährstoffarmen Böden der Berge und Küste.

Wo kommt Fynbos vor?

Auf nur 91 000 qkm, einem halben Prozent der Fläche Afrikas, wachsen mehr als 9.500 verschiedene Pflanzenarten, einem Fünftel der Pflanzenarten Afrikas – allein auf dem Tafelberg in Kapstadt gibt es mehr unterschiedliche Pflanzen als in ganz Neuseeland oder Kanada. 

Fynbos zieht sich von den Tälern, Küsten und Bergen des Western Cape bis zu dem Gebiet nördlich der Cederberge über die Kap Halbinsel und entlang der Küste bis nach Port Elisabeth. Man unterscheidet zwischen Küsten Fynbos und Berg Fynbos. 

Die Niederschläge im Osten des Kaps, wo auch Stilbaai, der Geburtsort von INVERROCHE GINS liegt, sind mehr über das Jahr verteilt, während es im Westen vor allem in den Wintermonaten regnet. Dadurch unterscheiden sich die vorkommenden Pflanzen auch innerhalb des Fynbos bereits nach Region. Rund 70% der Fynbos Pflanzen sind endemisch. 


Welche Pflanzen gehören dem Fynbos an?

Einige Arten des Fynbos haben es inzwischen auch als Zierpflanzen in den europäischen Garten geschafft. So entstammen Bleiwurz, Schmucklinie und einige verbreitete Geranienarten (
Pelargonium) ursprünglich der Fynbosvegetation.

Zu den bekanntesten Fynbos Arten zählen auch die Proteen, wie Leucospermum und die Königsprotea (Protea cynaroides), die Nationalblume Südafrikas. Die Sträucher werden bis zu vier Meter hoch. Ihre rosafarbenen Blüten erreichen eine Größe von bis zu 30cm. 

Heidekrautgewächse (Erika), kommen in mehreren hundert Arten in der Region vor, zudem Gräser und eine Vielzahl an Blütenpflanzen. 

Auch findet man im Fynbos eine große Anzahl an Gänseblümchen und Zwiebel- und Knollenblumen, wie Fresien, Gladiolen, Lilien und Iris, die in ihrer unterirdischen Knolle oder Zwiebel Wasser speichern können.


Steht der Fynbos unter Schutz?

Der Fynbos wird alle 20 bis 25 Jahre auf natürliche Weise von Buschfeuern zerstört. Diese sind notwendig, um die Samen des Fynbos zu aktivieren und so seinen Bestand zu sichern. 

Eine Bedrohung für den Fynbos sind allerdings eingeschleppte Pflanzenarten, die die krautigen Pflanzen verdrängen. Auch die Ausbreitung von Siedlungen und Landwirtschaft schränken das Gebiet, auf dem der Fynbos natürlicherweise vorkommt, zunehmend ein. Schon über 1000 Fynbos Arten gelten als ausgestorben oder vom Aussterben bedroht.

Private Initiativen und staatliche Förderprogramme wurden in den letzten Jahren ins Leben gerufen, um den Bestand dieses einzigartigen Ökosystems zu sichern.

Man könnte meinen, dass eine Nutzung der Pflanzen daher lieber vermieden werden sollte. Doch das Gegenteil ist der Fall. Durch eine nachhaltige Bewirtschaftung des Fynbos, wie etwa die Sammlung von Fynbos Botanicals für Inverroche Gin, profitieren Regionen wie Pflanzen. 

Bewohner der Gegend können ein Einkommen aus den natürlich vorkommenden Pflanzen erwirtschaften, entwickeln daher ein Interesse an deren Erhalt und müssen nicht auf alternative Einkommensquellen, wie etwa die Landwirtschaft umsteigen. Zudem wird bei der Sammlung von Botanicals für Inverroche explizit darauf geachtet, invasive Pflanzen zu entfernen, um den Lebensraum der Pflanzen zu erhalten. Die schonende Sammlung der Botanicals per Hand ist nur minimal invasiv für den Lebensraum und die Pflanze selbst. Schwere Geräte oder Monokulturanbau kommen bei Inverroche nicht zum Einsatz.
 

Invasive Pflanzen, die aus dem Fynbos entfernt wurden, wandern bei Inverroche durchaus auch zum Anfeuern in den Ofen der Destille. 

Wie schmeckt der Fynbos?

So wie die Pflanzen, sind auch die Aromen des Fynbos einzigartig. Manche erinnern fern an bekannte europäische Kräuter wie Kamille. Doch vor allem die sonnigen, blumigen Noten, sowie ein intensiver krautig herber Geschmack im Gaumen, sind typisch für Fynboskräuter.

Rund 150 verschiedene Fynbos Pflanzen brannte Lorna Scott, bis sie die perfekte Mischung für die drei INVERROCHE GINS gefunden hatte. Einige davon sind inzwischen auch außerhalb Südafrikas bekannt. 

Der Rotbusch (auch Rooibos; Aspalathus linearis) ist  wohl die bekannteste der Fynbos Pflanzen, wenn man nur nach Geschmack geht. Der blumige Tee wird gerne anstatt Schwarztee getrunken, da er im Gegensatz zu diesem koffeinfrei und sehr bekömmlich ist. Sein Bouquet ist erdig blumig, erinnert zwar entfernt an Schwarztee, ist jedoch bei Weitem nicht so bitter. 

Ebenfalls auf dem Vormarsch in Europa ist der der Honigbusch-Tee (Honeybush, Cyclopia).  Auch dieser stammt von Fynbospflanzen, die ausschließlich in Südafrika gedeihen. Geschmacklich ist er weniger erdig als Rotbusch, dafür deutlich blumiger. Den Honig, den er im Namen trägt, riecht und schmeckt man in jedem Schluck.

Die Gelbe Mittagsblume (Carpobrotus edulis), wird in Südafrika wegen ihrer kleinen, fleischigen Früchte auch als Dünenfeige bezeichnet. Ihr geleeartiges süßsaures Fruchtfleisch wird in Südafrika zu Marmelade verarbeitet. Getrocknet kommt sie in INVERROCHE AMBER in der Nachmazeration zum Einsatz und gibt ihm seinen erdig holzigen Charakter, der stark an eine Fassreifung erinnert. 

Kapokbos (eriocephalus africanus), auch wilder Rosmarin genannt, erinnert geschmacklich an den italienischen Rosmarin. Seine fein würzige Note hat ihn inzwischen als Küchenkraut auch außerhalb Südafrikas etabliert. 

Die Natalpflaume (Carissa macrocarpa) ist im Fynbos heimisch, aber nicht endemisch. Ihre kräftig pink bis roten Früchte schmecken saftig und süß, mit einer herben Note, die an Cranberries erinnert.

Es ist diese Komposition verschiedenster Geschmäcker, die INVERROCHE als ersten Craft Gin aus Fynbos Botanicals so besonders macht. An keinem anderen Ort dieser Welt hätte ein vergleichbarer Gin entstehen können. Denn INVERROCHE GIN ist so einzigartig, wie die Natur Südafrikas selbst.


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